Spendenmarathon im Kölner Domforum
Kartoffeln schälen fürs Notel
Im Februar 1990 eröffneten die
Spiritaner in Köln eine Notschlafstelle
für Drogenabhängige: das Notel.Von ihrer Gründung her - vor 300 Jahren - gehen die Spiritaner zu denen,"die am meisten benachteiligt sind." Im Notel haben Drogenabhängige die Möglichkeit zu übernachten, zu essen, ihre Wäsche zu waschen, zu duschen und auch einmal zur Ruhe zu kommen. In den Mitarbeitern finden sie Gesprächspartner, die auf ihre Nöte eingehen und sie ernst nehmen. Über 3000 Drogenabhängige übernachten jährlich im Notel.
Mit der Finanzierung sind die Spiritaner auf Spenden angewiesen und
versuchen immer wieder Menschen anzusprechen, die diese wichtige
Arbeit in Deutschland unterstützen.
Der Tag im Domforum in
unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom brachte Prominente an den Tisch,
und damit wurde das Projekt einmal mehr der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Um den Menschen das Spenden anschaulicher zu machen, wurden
Produkte vorgestellt,
die das Notel für den täglichen Bedarf benötigt
und die bei dieser Aktion von den Spendern für das Notel erworben
werden konnten. Das Angebot reichte von Lebensmitteln über
Hygieneartikel bis hin zu Waschmittel. Auf diese Weise kamen viele
kleine und auch grössere Spenden
zusammen, die eine grosse Hilfe für die Notschlafstelle bedeuten.
Vor allem war es wichtig, dass die Arbeit dieser Einrichtung
erneut in den Blick der Bürger gerückt wurde.
Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter stellten sich bei dieser Aktion in den Dienst der guten Sache und betreuten die Gäste. Auch innerhalb des Notels unterstützen sie, die Ehrenamtler, die Tätigkeit der Hauptamtlichen und tragen so wesentlich zum Gelingen des Projekts bei.
Pater Albert Claus (Jan.2003)
